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Kategorie: Porträt 28.09.2014

Vom Zimmermann zum Starfotograf

 Am 10. Oktober ist es endlich soweit: Starfotograf Mirko Joerg Kellner eröffnet seine neue Dresdner Galerie für Fotografie und "Gastkunst". Dabei kam der gelernte Zimmermann vor etwa 20 Jahren erst über Umwege zu seiner fotografischen Leidenschaft. Seither hat er diese ständig ausgebaut und verfeinert. Angekommen ist er nun hauptsächlich bei Charakterporträts von Prominenten – und das meist Schwarzweiß. Trotzdem reichen die fotografischen Arbeiten des 40-jährigen auch von Mode, Reportage, Reisefotografie bis hin zu Kellner's Kunstfotografie. Dabei stellt er zumeist das scheinbar Unscheinbare wichtig und prominent dar, zeigt Sinfonien aus Farben, aus Formen und präsentiert diese Werke großformatig und in limitierter Stückzahl.

 
Festlegen lassen möchte er sich nicht, sondern immer seinen inneren, momentanen Neigungen folgen und ganz nach Laune mit verschiedenen Genres spielen. Dennoch ist Kellner's Blick immer der des Porträtfotografen, fixiert auf das wesentliche Detail: Den Kern hinter der Fassade.

Als Starfotograf wird Kellner seit einigen Jahren gerade für seine Charakter-Porträts geschätzt. Prominente wie Suzanne von Borsody, Sky du Mont, Jan-Josef Liefers, Jeanette Biedermann, Dominique Horwitz oder Milva zählen zu Kellner's Modellen. „Seine Bilder sind nicht einfach schön. Sie haben ihre 'Schönheit', weil Ehrlichkeit vor und hinter der Kamera arbeitet“, beschrieb der Schauspieler Wolfgang Stumph seine Arbeitsweise. Und Staatsministerin Christine Clauß sagte in einem Pressegespräch über Kellner: "Ich bin sein Fan".

In seiner neuen Galerie will Kellner nicht nur seinen eigenen Bildern Raum schaffen. Neben seinen Fotokunstwerken sollen immer auch Arbeiten von befreundeten Künstlern ausgestellt werden. So unter anderem die exklusive Malerei von Schauspielerin Suzanne von Borsody, Corinna und Volker Altenhof, Fritz Wolf, oder die Skulpturen und Monotypien von Thomas Reimann.

 
Seine eigenen künstlerischen Verfahren entwickelt er ständig weiter. Besonders bei seinen Kunstfotografien experimentiert er gern mit verschiedenen Techniken und Materialien. Elektronische Fotomontagen – also das nachträgliche Zusammenfügen verschiedener Bilder – lehnt er jedoch ab. "Normale" Schönheitsretuschen ja, aber das Bild soll schon beim Entstehungsprozess, also in der Kamera, seine eigentliche Struktur und Form erhalten – da ist er ganz Handwerker. Und so entstehen farbenfrohe Abstraktionen, die einen Kontrast zu seiner sonst so erzählerischen und konkreten Arbeit bilden.

Seine fotografischen Erfahrungen gibt er bei Workshops in der Toskana weiter. Darüber hinaus ist er Chefredakteur der Zeitschrift INSTANTS, dessen Bildredaktion er ebenfalls leitet. Zimmermann ist er jetzt nur noch privat.

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